Geschichte

Entstanden ist die Stiftung durch eine ganze Reihe von Zusammenschlüssen von Vereinen, Stiftungen und Institutionen, die sich für die Förderung der Lebensqualität von älteren und gesundheitlich beeinträchtigten Menschen in der Region einsetzen.

Treibende Kräfte waren der Altersheimverein Köniz respektive dessen Nachfolgeorganisation, der Verein Senioren Köniz, auf der einen Seite – und auf der anderen Seite die Spitex Region Köniz. Sowohl bei der stationären wie auch bei der ambulanten Pflege war besonders in den Anfängen die Gemeinde Köniz aktiv involviert.  

16 Jahre von der Idee bis zum Heim

Den Grundstein legt eine Schenkung von Gottlieb Scheuner und Rosalie Scherz, mit der 1944 der «Verein für ein Altersheim der Gemeinde Köniz» gegründet werden kann. Trotz tatkräftiger und finanzieller Unterstützung der Einwohnergemeinde Köniz vergehen 16 Jahre, bis ein Standort gefunden und die Ausgestaltung des Heims festgelegt ist. 

1960 kann das Altersheim am Lilienweg eröffnet werden; ein zweites Heim kommt Anfang der 1990er Jahre mit der Realisierung der Zentrumsüberbauung am Stapfen hinzu. Gleichzeitig modernisiert der Altersheimverein seine Strukturen und gründet 2007 die logisplus AG. Nach langen Verhandlungen einigt sich der Verwaltungsrat mit dem Gemeinderat von Köniz, unter welchen Bedingungen er die beiden Liegenschaften übernehmen kann. Nach einer Volksabstimmung wird die Übernahme der beiden Liegenschaften im Baurecht 2012 Realität. 

 Das Aktienkapital wird der im Jahr 2012 neu errichteten Stiftung Logis plus übertragen. Diese gesellt sich zur Stiftung Lilienweg, die nach einer Schenkung von Lotti Rauch entstanden ist. Beide Stiftungen übernehmen die Finanzierung von Hilfsmitteln, Blumen und weiteren Anschaffungen, die den Alltag der Bewohnenden verschönern und erleichtern und im ordentlichen Budget keinen Platz finden.

 Es braucht eine weitere Volksabstimmung über eine Zonenplanänderung, bis das «alte» Heim am Lilienweg einem Neubau weichen und 2024 das neue Alterszentrum am Lilienweg eingeweiht werden kann.

Von der Not der Nachkriegszeit zur Spitex

1949 sind die Entbehrungen des Kriegs noch nah, als der Landfrauenverein sich der Bedürftigen annehmen will. Gemeinsam mit den Frauenvereinen Liebefeld-Köniz und Wabern gründen die Landfrauen den «Heimpflegeverein Köniz», der vor allem kranke Mütter, aber auch alte, alleinstehende Menschen durch Heimpflege unterstützen soll. Wobei Heimpflege heisst: Pflege im eigenen Haushalt.

1961 erfolgt denn auch die Umbenennung in den «Verein für Hauspflege und Betagtenhilfe Köniz». Die Nachbargemeinde Oberbalm stösst hinzu, bevor es zur grossen Fusion kommt: 1995 schliessen sich eine ganze Reihe von Angeboten der Gemeinde Köniz – die Gesundheits- und Krankenpflege, der Gesundheitsdienst und die Elternberatung – mit dem Heimpflegeverein zusammen. 

Sie tun dies, wie vom Kanton verlangt, unter privatrechtlicher Trägerschaft unter neuem Namen. Der Verein heisst nun «Verein Spitex Köniz-Oberbalm». Als nach der Jahrtausendwende die Spitex von Neuenegg dazustösst, wird er zur Spitex Region Köniz unbenannt. 

Bis Ende 2024 führt der Trägerverein den Spitex-Betrieb in seinen Standortgemeinden. In Köniz verfügt er über besonders starken Rückhalt. Die aus Mitgliederbeiträgen und Spenden stammenden Vereinsmittel setzt er ein, um Kundinnen und Kunden zu helfen, finanzielle Engpässe zu überwinden.

Der finale Zusammenschluss: Aus logisplus und Spitex wird careköniz

Dem Zusammenschluss der Betriebe von logisplus und Spitex zur careköniz AG folgt die Fusion auf Stiftungsebene: Die Stiftung Logisplus schliesst sich mit der Stiftung Alters- und Pflegeheim Lilienweg zusammen. Auf die neue Stiftung careköniz wird ein namhafter Beitrag aus dem Vermögen des Vereins Spitex Region Köniz übertragen. Gleichzeitig stösst die Millenet Stiftung des Altersheimvereins Köniz dazu. (Dieser Abschnitt ist provisorisch, wird evtl. geändert/angepasst)

Ob Verein, Aktiengesellschaft oder Stiftung, egal unter welchem Namen: Das Ziel ist stets, die Lebensqualität der älteren und gesundheitlich beeinträchtigten Menschen im Einzugsgebiet zu fördern. Und das soll auch in Zukunft so bleiben.

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